SSV : Das Jahr "Schwarz-Gelb"
Veröffentlicht am 14.07.2011 (1748 x gelesen)

Die schwarzgelben Borussen aus Dortmund machten das Spieljahr 2010/2011 zu ihrer Saison – eroberten zum zehnten Spieltag die Tabellenspitze der Bundesliga und gaben diese bis zum Ende nicht mehr ab. Die Krönung war Deutscher Bundesligameister.


Die schwarzgelben Sprötauer Herren taten es ebenso – übernahmen ab dem 11. Punktspieltag der Kreisligasaison 2010/2011 die Tabellenführung und behaupteten diese bis zum Schluss. Mit einer überragenden Hinrunde (8 Siege, 3 Unentsch. und 2 Niederl.) errang man den Titel des inoffiziellen Herbstmeisters. Den Punktevorsprung baute man zu Beginn der Rückrunde sogar aus, da man die Duelle gegen die ärgsten Mitkonkurrenten Riethnordhausen (3:2; 18. Spieltag) und Ollendorf (3:0; 19. SpT) für sich entschied. Doch im Monat Mai folgten die Niederlagen in Rastenberg (0:2; Nachholesp. 01.05.), gegen Tunzenhausen (1:3; 22. SpT) und in Gebesee (0:3; 23. SpT) und der sicher geglaubte Vorsprung schmolz dahin. Zum Glück unserer Mannschaft nahm die Konkurrenz die Steilvorlage nicht auf, sondern ließ in dieser oder jener Partie ebenso Federn. Dadurch behielt man letztlich die Tabellenführung und vertagte die Entscheidung um die Kreismeisterschaft auf den letzten von 26 Punktspieltagen. Bis dahin hatte man in der Rückrunde 7 Siege, 2 Unentschieden und 3 Niederlagen auf dem Konto, der Tabellenzweite Riethnordhausen 7 Siege, 3 Unentschieden und 2 Niederlagen. So kam es letztlich am 18.6. zum Fernduell beider Kontrahenten, welches unsere „Erste“ durch ein 2:0 gegen Wundersleben für sich entschied. Nurzens Hoffnung auf eine Sprötauer Niederlage oder gar ein Unentschieden bei eigenem Kantersieg über Straußfurt waren nicht aufgegangen. Schwarzgelb triumphierte und empfing voller Stolz die Meistertrophäe von Spielleiter Roland Neumann.

Großen Anteil am Erfolg der Mannschaft haben ihre Fans, die nicht nur bei den Heimspielen eine großartige Kulisse boten und die Mannschaft lautstark unterstützten sondern auch zahlreich zu allen Auswärtsspielen des Teams mitreisten. Das gab der Mannschaft viel Rückhalt und vielleicht lag darin auch das Geheimnis, warum Sprötau die mit Abstand beste Auswärtsmannschaft der Saison war.

Den größten Anteil am Gewinn des Kreismeistertitels hat allerdings ihr Trainer Waldemar Hotzler. Sein Verdienst ist es, die Mannschaft innerhalb von zwei Jahren vom Tabellenkeller (12.-08/09) an die Tabellenspitze geführt zu haben, weil es ihm gelang, jeden einzelnen Spieler physisch und psychisch aufzubauen und daraus ein eingeschworenes Team zu formieren.

Für die Saison 2011/2012 in der nächsthöheren Spielklasse wünschen wir der Mannschaft und ihrem Trainer Glück und Erfolg.

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