SSV : 
Veröffentlicht am 18.04.2012 (2766 x gelesen)

In vielerlei Hinsicht wird das Heimspiel gegen den SV Empor Erfurt am vergangenen Sonntag (22. Spieltag) den rund einhundert Zuschauern wohl lange in Erinnerung bleiben, vor allem, weil es mit dem ersten Sieg unserer Ersten in der Regionalklasse IV endete.


Unmittelbar nach der Platzwahl verharrten alle 22 Akteure und das Schiedsrichtergespann für eine Gedenkminute auf ihrer Position und gedachten somit dem kürzlich verstorbenen Helmut Schumann. Helmut, der erst im November 2011 seinen 88. Geburtstag und Eiserne Hochzeit feierte, trug die Fußballschuhe Ende der vierziger und zu Beginn der fünfziger Jahre für den Sprötauer Sportverein. 1954 gehörte er mit zu den maßgeblichen Akteuren, die den Sprötauer Sportplatz schufen. Immer hatte er ein offenes Ohr für unseren Verein, half wo er konnte und war auch immer präsent, egal ob der Nachwuchs oder die Erste ihre Heimspiele austrugen. Er wird uns fehlen.

Mit dem Halbzeitpfiff führte unsere Mannschaft bereits 2:0. Sebastian hatte nach Steilvorlage sich durchgesetzt und dem herauseilenden gegnerischen Torwart keine Chance gelassen. Ein Eckball kurz auf den sich anbietenden Marco führte zum zweiten Treffer. Sein sehenswerter Schuss vom linken Strafraumeck landete im langen Winkel.

Noch vor dem Gang in die Kabine überreichte der stellvertretende Landrat Herr Henning den Scheck vom Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr über 2000 EUR für die Errichtung von Ballfanganlagen beider Fußballtore. Umrahmt von den Spielern der Ersten Mannschaft und zahlreicher Fans nahm unser neuer Vorsitzender Enrico Franke ihn freudig entgegen. Damit kann nun der Startschuss zur Erneuerung unseres Sportplatzes gegeben werden.

Halbzeit zwei war eine Kopie der ersten. Unsere Mannschaft zog sich kompakt zurück und verlegte sich auf gelegentliche Konter. Die wenigen brachten jedoch keinen weiteren Torerfolg. Empor machte nun mehr Druck, kam aber durch die Verengung der Räume nicht zu gekonntem Kurzpassspiel. Einzig lange Bälle aus der eigenen Abwehr hoch in den Strafraum brachten Gefahr für das eigene Tor. Doch Muthesius hielt mit Glück und Können seinen Kasten sauber. So kam es durch die bestens eingestellte Mannschaft zum unerwarteten und verdienten ersten Dreier. Maik, der für Waldemar an der Seitenlinie führte, hatte seine Sache bestens erledigt. Und Waldemar wird es auch gefreut haben und seiner Genesung nach OP gut tun.

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